Embraer projeta crescimento nas entregas de jatos e comemora fim das tarifas americanas – Céu Executivo
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Embraer prognostiziert Wachstum bei den Jet-Auslieferungen und feiert Ende der amerikanischen Zölle

Der Hersteller plant, im Jahr 2026 zwischen 160 und 170 Executive-Jets zu haben, verglichen mit 155 im Vorjahr, mit einem Portfolio von 7,8 Milliarden US-Dollar. Das Ende des US-Zuschlags, der 80 Millionen US-Dollar kostete, entlastet die Exekutive.

Jato executivo Embraer Phenom 300 em solo, modelo que sustenta o volume de entregas da divisão de aviação executiva da fabricante brasileira
Jato executivo Embraer Phenom 300 em solo, modelo que sustenta o volume de entregas da divisão de aviação executiva da fabricante brasileira
Der Phenom 300 bleibt der Volumentreiber der Geschäftsleitung und verankert die Wachstumsprognose für 2026.

Embraer rechnet damit, im Jahr 2026 zwischen 160 und 170 Executive-Jets auszuliefern, was einer Steigerung von rund 6 % gegenüber den 155 Einheiten im Jahr 2025 entspricht. Der Auftragsbestand der Division schloss letztes Jahr mit 7,8 Milliarden US-Dollar ab, gegenüber 7,4 Milliarden US-Dollar im Vorzeitraum, und der Umsatz des Segments stieg im vierten Quartal um 20 % auf 750 Millionen US-Dollar. Heute macht die Business Aviation rund 30 % des Gesamtumsatzes des Unternehmens aus.

Die größte Erleichterung kam jedoch von der kommerziellen Front. Die von den USA verhängten Zölle, die ab April 2025 in Kraft traten, kosteten Embraer 80 Millionen US-Dollar – und 85 % dieser Belastung trafen genau die Business-Jet-Sparte, deren Produktion über die USA läuft. Der Zuschlag wurde im Februar 2026 abgeschafft, wodurch die Unsicherheit hinsichtlich der Margen des Betriebs beseitigt wurde.

Die Führungskräfte lesen von Resilienz. Präsident Francisco Gomes Neto führte die Leistung auf die „anhaltende und stärkere Nachfrage“ und die Stärke des Portfolios zurück. Finanzdirektor Antonio Carlos Garcia fasste die Philosophie des Unternehmens direkter zusammen: Es sei das gleiche prozentuale Volumen wie im Vorjahr geliefert worden, was zeige, dass es „bei Zöllen oder Krisen immer einen Weg zum Ausgleich gibt“.

Hinter den Zahlen verbirgt sich ein stiller industrieller Fortschritt und die neue Produktgeneration. Embraer gibt an, heute ein Flugzeug in der Hälfte der Zeit zu produzieren, die es 2021 brauchte, und setzt in den nächsten Zyklen auf die kürzlich zertifizierten Praetor 500E und 600E. Für den brasilianischen Käufer ist die Botschaft eine zweifache: Der nationale Hersteller geht finanziell stark ins Jahr 2026 und ohne die Zollkonflikte, die die Rechnung erhöhen – ein Zustand, der sich tendenziell in Fristen und Verfügbarkeit widerspiegelt.